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08. April 2021

Digitalisierung ist eine Chance für unser Klima. Das ist die Aussage einer aktuellen Studie des Digitalverbandes Bitkom. Sie hat herausgefunden, dass digitale Technologien unseren CO2-Ausstoß ganz erheblich reduzieren können. Wie Unternehmen im Verwaltungsbereich ihren CO2-Footprint verbessern und damit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele beitragen können, erklärt Thorsten Diemer, Geschäftsführer von WEINRICH und Digitalisierungsexperte für Office-Prozesse in der aktuellen Ausgabe des IHK-Magazins "Wirtschaft Region Fulda".

Auf der Weltklimakonferenz 2015 in Paris haben 195 Staaten der Welt erklärt, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius zu begrenzen. Eine große Aufgabe, die das Engagement aller benötigt – und durch den Einsatz von digitalen Technologien erheblich gepusht werden kann. So besagt die aktuelle Studie des Digitalverbandes Bitkom, dass der CO2-Ausstoß in Deutschland durch den gezielten und beschleunigten Einsatz digitaler Lösungen in zehn Jahren um 120 Megatonnen reduziert werden kann – und würde damit fast die Hälfte dazu beitragen, dass Deutschland seine Klimaziele bis zum Jahr 2030 erfüllt.
 

Remote-Office-Services sparen CO2, brauchen aber eine sichere Technologie

In der Verwaltung von Unternehmen gibt es zahlreiche Ansätze, wie CO2 eingespart werden kann. Vor allem die Nutzung von Remote-Services bietet hier viel Potenzial. Egal ob Homeoffice, virtuelle Meetings oder Digital-Workshops, all diese Maßnahmen führen zu geringerem Verkehrsaufkommen und damit zu weniger CO2-Emissionen. Durch den Verzicht auf Geschäftsreisen sowie eine Reduktion von Büroflächen können laut Studie 10 bis 12 Megatonnen CO2 bis 2030 eingespart werden. Doch diese Maßnahmen erfordern Digitalisierungslösungen wie z. B. Dokumentenmanagementsysteme und Microsoft TEAMS mit Apps wie Share-Point, die nicht nur standortunabhängige Meetings und das Teilen von Dateien erlauben, sondern auch alle Sicherheitsanforderungen der Unternehmen erfüllen.


Einsparpotenziale bei moderater und beschleunigter Digitalisierung 
im Bereich Arbeit & Business

Quelle: Bitkom-Studie "Klimaeeffekte der Digitalisierung", durchgeführt von Accenture

 

Managed Services machen den Unterschied im Homeoffice

Klimaschonende Arbeitsweisen wie Homeoffice verbergen Stolpersteine für Unternehmen, denn Prozesse, die im Office früher problemlos funktioniert haben, sind standortunabhängig plötzlich eine Herausforderung.

Das Handling von ein- und ausgehender Post beispielsweise: Über die Digitalisierung des Posteingangs bis hin zum sogenannten Post Process Outsourcing gibt es heute zahlreiche Standardlösungen, die den kompletten Post-Workflow klimaschonend übernehmen.

Auch beim Thema „Drucken und Scannen“ kann durch moderne Printerlösungen CO2 eingespart werden. Zum einen durch die Optimierung der Bereitstellung von Verbrauchsmaterial und zum anderen durch dessen geringeren Verbrauch dank digitalisierter Prozesse.

 


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